In den letzten Jahren wurden erhebliche Fortschritte hinsichtlich dünner und leichter Brillengläser erzielt. Dadurch konnte der Tragekomfort immer mehr verbessert werden. Die Entwicklung hochbrechender Brillenglasmaterialien hat dazu ebenso beigetragen wie die Berechnung und Fertigung flacherer Brillengläser.
Die Wahl des Brillenglasmaterials und der Flächengeometrie ermöglicht es dem Augenoptiker, die Rand- und Mittendicke eines Brillenglases zu beeinflussen. Darüber hinaus kann er die in der Brillenfassung sichtbare Rand- und Mittendicke entscheidend durch die Wahl einer geeigneten Brillenform und -größe bestimmen.
Grundsätzlich gilt: Je kleiner die ausgewählte Brillenfassung, desto dünner kann das Brillenglas werden. Während bei Minusgläsern nur die Scheibengröße der Brillenfassung Einfluß auf die Randdicke hat, hängt bei Plusgläsern die Mittendicke entscheidend vom bestellten Rohglasdurchmesser ab. Je kleiner der bestellte Rohglasdurchmesser, desto dünner wird das Plusglas.